05/10/2025
Heute möchte ich gerne die Gedanken meiner lieben Kollegin Sabine Holzer, Nah&Frisch Kauffrau aus Wang, zum Ende der Unimärkte und ganz generell zur Nahversorgung teilen, denen ich mich vollinhaltlich anschließe. Auch mich hat das Aus sehr betroffen gemacht, ist die Unigruppe doch eine der drei Gesellschafter der Marke Nah&Frisch. Ich wünsche den betroffenen Kolleginnen und Kollegen rasche Klarheit darüber, ob und wie es mit ihren Märkten weitergeht, viel Kraft und Zuversicht! I feel you! ❤️
Ein Gedanke zur Nahversorgung und aus aktuellenm Anlass, der mir persönlich am Herzen liegt…
Immer mehr kleine Lebensmittelmärkte, Betriebe, jetzt auch noch Unimärkte müssen zusperren. Nicht, weil sie nicht gebraucht werden – sondern weil andere, noch größere Betriebe/Konzerne die Preise diktieren und das Überleben für kleine Geschäfze fast unmöglich machen.
Was viele vergessen: Hinter jedem kleinen Nahversorger steckt mehr als nur ein Regal mit Lebensmitteln. Es sind Orte, die Nachbarschaften beleben. Orte, an denen man sich kennt, grüßt, hilft. Orte, die Wärme ausstrahlen – nicht nur durch die Heizung, sondern durch die Menschen darin.
Jede Kaufentscheidung zählt. Jeder Einkauf entscheidet mit, welche Betriebe bleiben dürfen – und welche gehen müssen. Und das tut weh. Denn keiner sieht, wie hart es ist, so ein Geschäft am Leben zu halten. Strom, Miete, Personalkosten… alles steigt. Auch die Kraft, die es dazu braucht, ist enorm und steigt täglich!!
Und ja – auch wenn manche Posts über Unimarkt hart und unfair sind: Aber!!! Dahinter stehen Menschen, Familien, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jetzt in eine unsichere Zeit blicken. Die sich Sorgen machen, aber nicht laut klagen. Die einfach weiterarbeiten – mit Herz, mit Hoffnung.
Vielleicht können wir gemeinsam ein Zeichen setzen. Für die kleinen Märkte, die kleinen Betriebe!!!! Für die Menschen dahinter. Für eine Nahversorgung, die mehr ist als nur ein Einkauf.
Danke, dass du mitdenkst. Danke, dass du mitfühlst. 💛
Alles Gute alljenen, die erst ihre Eröffnung hatten und jetzt zittern müssen.
Eure (dieses Mal nachdenkliche) Kauffrau Sabine