Stieghof Zicklein

Stieghof Zicklein Aufzucht und Mast von "Bruder" Zicklein! Verkauf von Zicklein Fleisch und Wurstwaren Die Deutschen lieben Ziegenmilchprodukte, aber essen kaum Ziegenfleisch.

Eine ungünstige Kombination für die Bauern und die Tiere. Wieso? Jedes Muttertier muss trächtig sein, damit es Milch geben kann und naturgemäß wirft es im Schnitt gleich viele weibliche wie männliche Jungtiere. Nun die Frage, was sollte man denn tun mit den männlichen Tieren, wenn man die Milch ihrer Mütter will, wenn nicht schlachten und essen? Durch die steigendende Nachfrage nach Erzeugnissen a

us Ziegenmilch gibt es immer mehr Betriebe, die Ziegen melken, aber Probleme haben die männlichen Tiere zu vermarkten. Leider ist es so, das in manchen Großbetrieben (vor allem in Ländern wie Frankreich, Niederlanden) der männliche Nachwuchs gleich nach der Geburt eingeschläfert und entsorgt bzw. zu Hundefutter verarbeitet wird. Eine Praxis die in einer Welt knapper Ressourcen nicht nachvollziehbar ist und vor allem dem Tier gegenüber kein Respekt zeigt. Nun zu uns, den Stieghof-Zicklein

Wir halten schon längere Zeit Ziegen zur Pflege und Beweidung von Flächen. Auch hier mussten wir jedes Jahr entscheiden, was mit den älteren Tieren und dem männlichen Nachwuchs geschehen sollte. So haben wir uns zur Schlachtung entschlossen und festgestellt, das Ziegenfleisch ein hervorragendes Nahrungsmittel ist, welches fettarm, gesund und geschmacklich sehr gut ist. Also völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf hat. Im Landkreis Waldshut sind inzwischen einige Landwirte auf die Ziegenmilchproduktion umgestiegen. Auch sie machen sich Gedanken, was mit dem männlichen Nachwuchs geschehen soll. Nachdem auch wir auf unserem Hof die Milchkuhhaltung aufgegeben hatten und das Stallgebäude leer stand, sind wir auf die Idee gekommen die "Bruder Zicklein" großzuziehen und ihr Fleisch zu vermarkten. So wird auch das Stallgebäude wieder sinnvoll genutzt. Die Jungtiere kommen ca. 7 Tage nach der Geburt auf den Höfen (meist Biohöfe) zu uns und wir ziehen weiter auf. Nach ein paar Wochen bekommen sie Auslauf auf die Weide, wo sie frisches Gras fressen können. Die Schlachtung findet in einem regionalen kommunalen Schlachthaus statt, damit die Tiere wenig Stress und keinen langen Transportweg haben. Geplant ist für die Zukunft ein eigenes Schlachthaus auf dem Hof einzurichten. Ein Teil der Tiere wird mit ca. 8 Wochen als Milchzicklein geschlachtet. Das Fleisch zeichnet sich durch seine zartrosa Färbung und seinen milden Geschmack, der an Kalbfleisch erinnert, aus. Sie wiegen geschlachtet ca. 6 bis 7 kg. Nach ca. 5 bis 8 Monaten bieten wir das Fleisch von Weidezicklein an. Es ist dunkelrot und schmeckt mildaromatisch würzig, ähnlich wie Lamm, ist aber wesentlich fettärmer. Man kann es auf viele Varianten zubereiten. Schmoren, Kurzbraten, Grillen etc. Auch die Innereien sind eine wahre Delikatesse. Das ganze Jahr über bieten wir Wurstwaren und Schinken aus Ziegenfleisch an. Diese werden vom Fleisch der Weidezicklein und auch aus dem Fleisch der Altziegen hergestellt, welche nicht mehr zur Milchproduktion eingesetzt werden können.

Adresse

Stiegstrasse 100
Albbruck
79774

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