Als hauptberuflicher Jäger habe ich mich verschiedener Grundsätze verpflichtet, die in meiner täglichen Arbeit im Revier zum tragen kommen. Sie geht über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Sie ist eine moralische Verpflichtung, sich gegenüber den Wildtieren und der Natur so zu verhalten, wie es der Anstand verlangt, wie zum Beispiel das richtige Verhalten beim lebenden und am erlegten Wild, das
Jagdverhalten in der Winterzeit oder aber auch das Nachsucheverhalten bei verletzten Wildtieren. So bringen wir unseren Respekt und Ehrerbietung vor der Schöpfung, der Natur und den Wildtieren zum Ausdruck und leben dies in unserer täglichen Arbeit in unseren Revieren. Regionalität bedeutet kurze Wege, sichere Kühlketten und bewusster Einsatz und Umgang mit unseren Ressourcen. Unser Rehwild, Schwarzwild und Dachs stammen aus der Hersbrucker Schweiz, unser Rotwild aus der Oberpfalz. Die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Reviere nimmt Rücksicht auf die Entwicklung der Population aller heimischen Wildtiere, unabhängig davon ob sie "jagbar" sind oder nicht. So sichern wir zum Beispiel eine gesunde Population beim unserem Rehwild und ermöglichen trotzdem eine gesicherte Naturverjüngung unserer Wälder. Wild und Wald gehören untrennbar zusammen und schließen sich keines Falls aus. Ihr Jäger aus Langenzenn
Thomas Eichner