10/09/2026
Vor Kurzem waren wir in Douarnenez an der bretonischen Atlantikküste und eines begegnet einem dort wirklich überall: die Sardine. 🐟🇫🇷
Am Hafen, an alten Fassaden, in kleinen Geschäften und sogar auf dem Straßenpflaster finden sich bis heute ihre Spuren. Denn kaum ein anderer Fisch ist so eng mit der Geschichte von Douarnenez verbunden.
Vor allem im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt – und andere bedeutende Häfen der Bretagne – zu einem wichtigen Zentrum des Sardinenfangs und der Konservenherstellung. Hunderte Fischerboote liefen von hier aus, rund um den Hafen entstanden zahlreiche Konservenfabriken und viele Menschen lebten direkt oder indirekt von der Sardine.
Eine besondere Rolle spielten dabei die Frauen, die in den Konservenfabriken arbeiteten. Sie wurden „Penn Sardin“ genannt , bretonisch für „Sardinenkopf“. Ihr Name und ihre Geschichte sind bis heute eng mit Douarnenez verbunden.
Und auch heute ist die Sardine aus der Stadt kaum wegzudenken. Sie gehört zum maritimen Erbe von Douarnenez genauso wie zur bretonischen Küche.
Auch die Sardinen unseres bretonischen Produzenten La Compagnie Bretonne werden während der Hauptsaison von Mai bis Oktober unter anderem in Douarnenez gefangen. Anschließend werden sie in der Conserverie frisch verarbeitet und in hochwertigem Olivenöl eingelegt.
Mehr über die Geschichte von Douarnenez und der Sardine findet ihr jetzt in unserem Genussmagazin: https://amuse-gout.de/blogs/genussmagazin/sardinen-in-der-bretagne. 🐟🇫🇷
Wusstet ihr, wie eng die Bretagne und die Sardine miteinander verbunden sind? 💙