22/03/2026
Kreislaufwirtschaft macht uns widerstandsfähig – aber unsere Plätze sind nicht unendlich skalierbar.
Warum wir seit Jahren auf Unabhängigkeit und Kreislaufwirtschaft setzen - aber warum wir nicht für alle Nahrung zur Verfügung stellen können.
Liebe Freunde, Liebe Partner, Liebe Interessenten,
unser Alltag wirkt stabil – bis er es nicht mehr ist. Globale Lieferketten funktionieren - bis sie reißen. Supermärkte sind voll - bis sie leer sind.
Die Frage ist nicht, ob Krisen kommen, sondern, wie wir darauf vorbereitet sind.
Die Mondmühle setzt auf echte Unabhängigkeit: Regionale Kreisläufe, eigene Produktion, funktionierende Gemeinschaft.
Doch dieses System hat klare Grenzen: Es wächst bewusst aber nicht unbegrenzt. Wer wartet, bis die Krise sichtbar ist, kommt vielleicht zu spät.
Wir wollen auf keinen Fall Angst verbreiten, aber uns ist klar, von außen sind die Grenzen unserer Skalierbarkeit nicht so leicht erkennbar - wir sehen also unsere Pflicht auch darin, darauf hinzuweisen, dass wir zwar mit Sicherheit noch Nahrung zur Verfügung stellen können, wenn es der Supermarkt schon nicht mehr kann, wir aber niemals so leicht skalieren können, wie weltweit agierende Konzerne.
Bedeutet, jetzt kann man noch an unseren Möglichkeiten partizipieren, wie lange wir jedoch Anfragen mit "ja" beantworten können, wissen wir nicht, irgendwann ist der letzte Meter Wiese zu Beeten gemacht.
Was auch verstanden sein sollte - unsere Nahrung muss wachsen, wir müssen planen, wir können nicht einfach10 Kisten Möhren zusätzlich bestellen oder 50 Hühner dazubauen.
Möhren müssen gesät werden, Beete müssen angelegt werden, Hühner müssen ausgebrütet werden, alles muss wachsen - es vergeht Zeit ...
Es ist Zeit umzudenken - es macht Sinn jetzt schon planerisch nach vorn zu überlegen - es macht Sinn Risikomanagement zu betreiben - und es macht Sinn uns von dem Gedanken: "Der Supermarkt, der Spätshop oder die Tankstelle haben ja immer auf" zu trennen und sich dem zuzuwenden, was nicht von Lieferketten abhängig ist.
Ab und an hören wir solche Sachen: "Ich kann mir das nicht leisten". - Warum dieses Denken so nicht aufgeht - erkläre ich jetzt:
Allen ist klar, dass einerseits die Preise für Lebensmittel im Super- und Biomarkt ständig steigen, wenn Lieferketten reißen - schnell ins unermessliche, andererseits kann niemand in den Supermarkt gehen und handeln oder fragen, ob es denn nicht noch Möglichkeiten gibt, etwas zu essen zu bekommen. Mit uns kann man reden, mit uns kann man tauschen - schon jetzt bieten wir Möglichkeiten für Menschen, denen die Kosten des Lebens über den Kopf steigen.
Wir sind regional, gemeinschaftlich denkend und kreativ im Finden von Lösungen - sprecht mit uns - schreibt uns eine Email - [email protected]!
Wenn wir über die Nährstoffe rechnen, sind wir jetzt schon oft preiswerter als der Supermarkt!
Was könnt ihr alles bei uns bekommen:
- die Gemüsekiste in verschiedenen Varianten
- Eier
- ein ganzes oder ein halbes Fleischhuhn / Suppenhühner
- Olivenöl aus Italien
- Wein aus dem Amiata (vulkanische Böden)
- Wild
- Kaninchen (auf 30 begrenzt)
Besucht uns auf unserer Webseite :
www.mondmuehle.de
Auch eure Freunde und Bekannte haben möglicherweise ein Recht von uns zu erfahren ;-) - danke.
Herzliche Grüße
Euer Mondmühle-Team 🌿🐔🥚
Jens