Neu im Angebot: unser Wochenkorb mit saisonaler Auswahl. 1974 gründeten Karl-Heinz und Ursula Fleischhauer den landwirtschaftlichen Betrieb Elsterhof in Dorn-Assenheim. Die örtlichen Gegebenheiten bestanden aus dem Wohnhaus und dem angrenzenden Viehstall. Bewirtschaftet wurden 25ha Eigenland und 10 ha Pachtflächen. Der Betrieb hatte einen Viehbestand von ca. 50 Mastschweinen und bis zu 100 Mastbul
len. 1989 wurde der Elsterhof durch den elterlichen Betrieb, in Bad Nauheim, von Karl-Heinz Fleischhauer erweitert. Ein Jahr danach eröffneten sie einen Selbstvermarktungsladen in Bad Nauheim. Aus wirtschaftlichen Gründen wurden zeitgleich die Bullen- und Schweinemast eingestellt. Zum Verkauf im Selbstvermarktungsladen in Bad Nauheim wurden von nun an Gänse und Enten großgezogen, sowie Legehennen gehalten. Neben dem Futterbau wurden Speisekartoffeln angebaut.
1994 bauten sie eine Halle um den wachsenden Geflügelbestand unterzubringen. 1996 übernahm der Betrieb eine Kartoffelschälanlage in Dorn- Assenheim. Somit entwickelte er sich zum Ackerbaubetrieb mit Schwerpunkt Speisekartoffeln. Durch Einstieg der Tochter, Brigitte Weil, und ihrem Mann Jürgen Weil, vergrößerte sich der Betrieb nochmals. Im Jahre 2000 wurden auf Grund baulicher Änderungen und der schlechten Parkplatzsituation in Bad Nauheim, der Selbstvermarktungsladen geschlossen und die Geflügelhaltung aufgegeben. Eine Lagerhalle für Kartoffeln wurde im Jahr 2002 gebaut. Durch starkes Wachstum des Kartoffelschälbetriebes reichte der Lagerplatz nicht aus. Eine zweite Lagerhalle für Kartoffeln wurde im Jahr 2012 errichtet. Durch Pacht und Zukauf sind die Anbauflächen stetig gewachsen. Im Jahr 2013 wurde die Betriebsleitung an Jürgen und Brigitte Weil weitergegeben. Beide Töchter, Viktoria und Katharina Weil, absolvierten ihre Landwirtschaftslehre und sind ab 2016 im Betrieb integriert. Mit stetiger Weiterbildung und Besuch der Landwirtschaftlichen Meisterschule erlangte Viktoria Weil 2018 zusammen mit ihrem Lebensgefährten Max Vockentanz den Abschluss des Landwirtschaftsmeisters. Durch die Vielzahl der familiären Mitarbeiter wurde über eine weitere Einnahmequelle beratschlagt und die Eröffnung eines regionalen Hofladens beschlossen.